Leben mit dem Hirntumor

Hirntumor
Diese Homepage richtet sich besonders an alle,
die wie ich auch an einem Hirntumor erkrankt waren.

Thomas (43) aus Weimar


Diese, meine Geschichte handelt von mir, Thomas Koch, geboren am 20.09.1973 & Vater meiner Tochter Sophie, der diese Website gewidmet ist. Ich habe „Meine Geschichte“ aufgeschrieben, damit sich alle Leute ein Bild darüber machen können, was es heißt an einem Hirntumor operiert zu werden oder operiert worden zu sein.
Kein Arzt der Welt kann die Garantie abgeben, daß eine Operation, besonders wenn sie am & im Kopf stattfindet, so gut gelingt, daß nach der OP noch ein „erfülltes“ Weiterleben Sinn hat. Ich habe diese Operation über mich ergehen lassen, ohne mir vorher Gedanken darüber zu machen, was es heißt aus der Narkose zwar aufzuwachen & sich an ca. 1 ½ Jahre vor der OP & ca. 3 Monate danach nicht oder nur noch sehr lückenhaft erinnern zu können, rechtsseitig gelähmt zu sein & vor allen Dingen nicht mehr sprechen zu können. Nach der Prognose des Ärzteteams der Charité Berlin unter Leitung von Herrn Univ. – Prof. Dr. med. Wolfgang Lanksch vor der OP sollte ich wieder all das tun können, was ich vor der OP auch gemacht habe. Es war dumm von mir, dies zu glauben, denn man hat mich an der Nase herumgeführt bzw. total vera***t & wollte mir nicht sagen, daß sich der Tumor INOPERABEL & TODBRINGEND in meinem Gehirn befunden hat, als Prognose hätten mir meine damals behandelnden Ärzte sagen müssen: „Herr Koch, Sie kommen zu spät… .“

Aufgrund dessen hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, eine Patientenverfügung anzufertigen. Von dieser Möglichkeit habe ich nicht Gebrauch gemacht, denn eine Patientenverfügung hat den Sinn, vor künstlicher Ernährung, lebensverlängernden Maßnahmen & als Konsequenz vor dem sozialen Abstieg zu schützen.

Ich habe diese Operation mit den Einschränkungen überlebt, die mich für den Rest meines Lebens begleiten werden, aber es bleibt mir nichts weiter übrig, als das Beste daraus zu machen.